Donnerstag, 31. Januar 2013
Eigentlich wollte ich heute ein weiteres Kapitel von "Verspielte Träume" veröffentlichen. Allerdings beschäftigt mich ein aktuelles Thema mehr.
Wie in den Nachrichten zu vernehmen war ist in Rotfelden, einem Teilort von Ebhausen, der Stall der ansässigen Kamelfarm abgebrannt. Dabei sind fast alle Tiere ums Leben gekommen. Das ist eine absolute Tragödie.
Besonders schlimm ist, daß die Tiere nicht die geringste Chance hatten der Flammenhölle zu entkommen. Die Besitzer wohnen nicht in unmittelbarer Nähe des Hofes und konnten nicht schnell genug zur Hilfe eilen.
Es gibt nun Spekulationen um die Brandursache. An solchen Spekulationen möchte ich mich nicht beteiligen.
Vor etwa zwei Jahren gab es im Karlsruher Zoo eine ähnliche Katastrophe. Seinerzeit war der Stall des Streichelzoo's abgebrannt. Dabei starben etliche Tiere.
Mir stellt sich nun die Frage welche Verantwortung jeder hat, der Tiere in seine Obhut nimmt? Was muss getan werden um sie ausreichend vor Gefahren zu schützen denen sie hilflos ausgeliefert sind. Was soll und muss in die Sicherheit von Anlagen und Ställen investiert werden?

Morgen wird es wieder ein Kapitel von "Verspielte Träume" geben.

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Donnerstag, 17. Januar 2013
Das Jahr 2013 ist schon wieder ein ganzes Stück vorangeschritten. Es ist Zeit, daß Markus und Anita, meine Hauptpersonen aus "Liebe ist keine Garantie", wieder agieren. Ich habe ja angekündigt, daß die Geschichte der Beiden noch nicht zu Ende erzählt ist. Die ursprüngliche Geschichte liegt ja schon etliche Jahre zurück und so werden wir uns auf eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit begeben.
Manchmal wäre es schön wenn man selber noch einmal zurück könnte. Wäre dies der Fall dann würde ich einige Entscheidungen heute anders treffen. Für Veränderungen ist es aber nie zu spät.
Möchte hier jetzt aber nicht Privates breit treten, statt dessen gibt es hier ab morgen das erste Kapitel meiner neuen Geschichte. Sie trägt den Titel "Verspielte Träume". Viel Spass schon heute beim Lesen.

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Freitag, 30. November 2012
Gerade wenn du denkst alles läuft endlich mal in geregelten Bahnen bekommst du einen Dämpfer. Eben erst ist etwa Ruhe in mein Leben eingekehrt. Dann vor 5 Wochen etwa hatte ich das erste Mal Schmerzen im rechten Knie. Da ich sowieso ein Mal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung zum Arzt gehe, habe ich das Problem auch angesprochen. Zunächst haben wir nur beobachtet und noch nichts weiter unternommen. Da es aber nicht besser wurde - im Gegenteil schlimmer, hat mich mein Arzt dann zum Orthopäden überwiesen. Es stellte sich heraus, daß ein Schaden im Innenmeniskus vorliegt. Da ich in Gesundheitsangelegenheiten nichts auf die lange Bank schiebe, habe ich nun bereits die OP hinter mir. Alles ist gut verlaufen.
Meine rechter Innenmeniskus war allerdings sehr lädiert. Zwei Risse und erste Knorpelschäden. Außerdem war ein Lappen der abhing auch eingeklemmt.
Nun jedenfalls steht noch die Rehabilitation an. Eine hundertprotzendige Garantie, daß dann alles wieder gut ist gibt es allerdings nicht.
Da ich jetzt erst Mal Zuhause bin habe ich auch mehr Zeit zum Schreiben. Am Manuskript zu "Schutzengel" sollte ich weiter arbeiten. Ich habe aber auch noch ein paar Kurzgeschichten in der Schublade. Zudem finde ich, daß die Geschichte von Anita und Markus noch nicht zu Ende erzählt ist. Dazu später mehr.
Erst einmal möchte ich eine kurze Geschichte erzählen. Sie trägt den Titel "Der Autounfall".

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Sonntag, 14. Oktober 2012
Inzwischen habe ich mit den Arbeiten an "Schutzengel" begonnen. Bisher gibt es einen groben Ablauf in meinem Kopf und ein paar Episoden sind geschrieben. Eine etwas außergewöhnliche Vorgehensweise.
Normalerweise wird ein Manuskript geschrieben, daß dann chronologisch ausgearbeitet wird. Die Personen die mitwirken werden im Vorfeld charakterisiert.
Allerdings ist es bei "Schutzengel" ganz anders. Einzelne Geschehnisse sehe ich klar vor mir und diese schreibe ich nieder. Erst später werde ich diese chronologisch ordnen und verbinden.
Viele die selber schreiben werden diese Arbeitsweise nicht unbedingt nachvollziehen können - ich eigentlich auch nicht.
Doch Stephan und sein Schutzengel nehmen mich auf eine merkwürdige Reise mit und ich bin gespannt wo das Alles endet. Sie werden Menschen begegnen die ich selber bis ich jetzt noch nicht kenne und doch werden sie eine wichtige Rolle spielen. Es werden Ereignisse geschehen die mich selber überrollen werden - das spüre ich.
Da ich lange Zeit nicht mehr intensiv geschrieben habe fällt es mir doch schwer schnell und zügig zu schreiben. Das muß aber auch nicht sein. Schließlich soll es mir Spaß machen und nicht zu einem Zwang werden. Verpflichtungen im Alltag habe ich genügend.

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Donnerstag, 20. September 2012
Vor nicht ganz zwei Wochen war ich auf einer Hochzeit. Für das frisch vermählte Paar wurde ein Buch ausgelegt in dem alle Gäste zur Erinnerung etwas schreiben durften. Nach einigen Überlegungen ist mir folgendes kurzes Gedicht eingefallen.


Wenn zwei Herzen haben sich gefunden
werden die Unwegsamkeiten des Lebens leichter überwunden
bringt der Weg auch manchmal schwierige Zeiten
so sollt ihr versuchen ihn immer gemeinsam entlang zu schreiten.

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Montag, 27. August 2012
Warum dieser Blog?


Da es Zeit wird!

Er entsteht aus Wut, aus Trauer, weil Verlorenes wieder gefunden wurde. Aus Verzweiflung; aus Freude.
Er erhält sein Recht auf Existenz aus Liebe, die Liebe zum Schreiben.

Zu meiner Person. Ich heiße Klaus Pfrommer und bin am 21. Februar 1972 geboren.
Das Jahr in dem die Bundesrepublik und die DDR beschließen durch das Transitabkommen und den Grundlagenvertrag ihre Beziehungen zu normalisieren (vielleicht der erste Grundstein zur späteren Wiedervereinigung).
Es ist aber auch ein Jahr der Gewalt. Die IRA zündet Bomben in Belfast bei den olympischen Sommerspielen in München überfallen palästinensische Guerillas das israelische Quartier bei dem mehrere Israelis getötet werden.
Von all dem habe ich natürlich nichts mitbekommen.

Eine ausführliche Biografie möchte ich hier aber auch nicht ablegen. Dafür ist der Blog nicht gedacht.
Zum Zeitpunkt der Entstehung bin ich nun 40 Jahre alt.
Ich habe eine langjährige gescheiterte Beziehung hinter mir. Diese dauerte 11 Jahre (von denen 6 od. 7 Jahre glücklich waren), dann kam die Ernüchterung, die Routine schließlich - das Ende.
Meine zweite Beziehung löste die erste ohne Überbrückung ab und hängt gerade am seidenen Faden. Eine Chance möchte ich ihr noch geben.

Sollte ich aber feststellen, dass diese Chance vergeblich ist werde ich diese Beziehung beenden obwohl es mir unter Umständen mehr Schmerzen und Trauer bereitet als es mir im Moment vielleicht bewußt ist.
Die Gründe kennen Betroffene und Freunde. Alle anderen – Pech gehabt.

Den Auslöser warum gerade jetzt der Blog entsteht möchte ich hier erwähnen. Es war im Mai diesen Jahres. Ich war mit meinem Freund in Stuttgart unterwegs und wir gingen in ein Café. Dort lächelte mich die Bedienung an. Er war mir sofort sympathisch. Ein harmloser Flirt.
Es gab schon viele Flirts. Als wir gingen war es gut. Trotzdem habe ich in den Wochen danach immer wieder daran gedacht (das war mir vorher noch nie so gegangen). Bei späteren Besuchen des Cafés habe ich ihn nicht gesehen.
Bis zum 4. August als wir wieder einmal in Stuttgart unterwegs waren. Mein Freund und ich saßen im Atrium vor dem Café und waren bereits im Aufbruch. Dann kam der Mann von der Pause - zum Schichtbeginn (ich weiß es nicht). Ich entdeckte ihn - er sah mich nicht sofort. Ich verfolgte ihn mit Blicken durch die Scheibe in das Innere und da sah er mich. Er strahlte mich in dem Moment an wie einen lang verlorenen Freund der wieder gefunden wurde. Das traf mich ganz tief.
Mir war klar dass ich den Kerl wieder sehen wollte. Mag sein, dass ein wenig Verliebt sein das auslöste. Er sieht verdammt gut aus in meinen Augen.

Gesehen habe ich ihn wieder (und bin auch ein wenig verliebt in ihn - muss ich gestehen). Das letzte Mal saß ich Stunden vor dem Café. Wir sprachen auch ein wenig miteinander. Ein paar Dinge bleiben mir im Gedächtnis. Er sagte zu mir: Es gibt Menschen die ich zwei, dreimal gesehen habe und ich denke ich kenne sie schon lange. (Er sagte auch, es könne sein, dass ich ein böser Mensch bin. Das bin ich sicher nicht - das kann ich hier versichern).
Wir sprachen auch flüchtig über Beziehungen und ich erzählte von meiner die gerade in einer schwierigen Phase ist.
Zu dem Zeitpunkt dieses Gespräches stehe ich vor der Entscheidung: Beziehung beenden oder weiter zu führen.
Ich erinnere mich, er sagte mir bei Schichtende höre nicht auf deinen Kopf höre auf dein Herz.
Das rieten mir auch andere liebe Menschen in meinem Umfeld. Doch durch seine Worte wurde mir plötzlich klar was mir wirklich fehlt, was mich ein wenig traurig und wütend zugleich macht. Was ich vermisse, was ich opferte. Es ist etwas das durch die Beziehungen und meine Arbeit verloren gegangen ist:
Es ist die Liebe zum Schreiben.

Ich möchte meine Gedanken, meine Phantasie zu Wort bringen.
Ich möchte Schreien, Lachen, Freude hervorbringen. Wut, Schicksale, Glück und ...

Eines möchte ich aber ganz gewiss:
Ich will verdammt noch mal Andere daran Teil haben lassen.

Bewusst nenne ich keine Namen oder genauen Orte. Aus Respekt den Personen gegenüber die betroffen sind. Ich gehe offen mit meinem Schwulsein um, doch trifft das nicht auf jeden zu.
Wie dem auch sei...

Es mag komisch klingen, jedoch hat dieser Kellner mich aus einer langen Zeit des kreativen Schlafes geweckt. Manchmal müssen fremde Menschen einem klar machen, was einem wirklich etwas bedeutet! Obwohl so fremd kommt er mir nicht vor. Er ist für mich fast wie ein Schutzengel.

Doch Vorsicht manche Schutzengel können verdammt böse sein. Ich weiß es.
Da ist diese Geschichte die in mir schlummert und nur darauf wartet endlich freigelassen zu werden.
Dazu später aber mehr. Das sind Annette, David und Charlotte die ich nach überstandenen Kämpfen im Chaos zurück gelassen habe und endlich weiter agieren möchten.
Vorher will ich aber auch mit anderen Geschichten unterhalten.

Sollte sich jemals ein Lektor auf meinen Blog verirren, der findet, dass die eine oder andere Geschichte das Recht auf Veröffentlichung in einem gedruckten Buch hat so kann er sich jederzeit an mich wenden.
Auch jeder der ein Anliegen an mich hat meine e-mail Adresse ist nicht geheim KlausPfrommer@t-online.de

Doch nun kommen wir zur ersten Geschichte die bereits vor Jahren in einem Sammelwerk veröffentlicht wurde im Verlag Jasmin Eichner. Ein kleiner Verlag der schon wie so viele andere dem Verlagssterben zum Opfer gefallen ist.
Die Geschichte dient zur Einstimmung vieler anderer die noch folgen werden. Man darf also gespannt sein was mir noch alles einfällt.

Die Geschichte ist zu finden unter Themen - Unterpunkt: Geschichten

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