Samstag, 18. Oktober 2014
klauspfrommer, 00:08h
cosmanovasternenstaub (jpg, 475 KB)
Bevor es bei „Elke“ spannend weiter geht folgt hier eine Album-Rezension zu Cosma Nova “Sternenstaub Inc.” Als Album-Kritik möchte ich es nicht titulieren. Denn zu kritisieren gibt es an dem Album so gut wie gar nichts.
Ich entdecke ja immer wieder gerne neue Musik und Interpreten. Durch Twitter bin ich auf die Berliner Band aufmerksam geworden. Da ich nicht an Zufälle glaube ist es wohl kosmische Vorsehung, dass Maya, die Sängerin der Band, die erste Followerin meines neu eingerichteten Twitter-Accounts ist.
„Sternenstaub Inc.“ ist das Debüt-Album der Berliner Band. Die Musik ist eine Mischung aus Indie/Alternative, Deutsch-Pop, Gothic und Rock. Stellenweise fließen sogar ein paar Electronic-Beats mit ein. Das Ganze mischt sich zu einem neuen Sound der dafür sorgt, dass die Band nicht einfach in eine Schublade gesteckt werden kann.
Sascha hat nicht nur die Musik sondern auch die oft tiefgründigen Texte geschrieben.
Gleich der Opener „Schweigemarsch des schönen Lebens“ führt in die Welt von Cosma Nova, sowohl musikalisch als auch textlich.
„Sternensinfonie“ und „Appell an die Fantasie“ erinnern mich an Gothic und Gitarren-Wave der 80er Jahre. Cosma Nova jedoch wirken jedoch in keinster angestaubt sondern erstaunlich frisch.
Bei „Zeig mir den Weg“ und der rockigen Nummer „Elektronauten“ fließen ein paar Elektronic-Beats mit ein.
„Berlins Lichtermeer“ ist eine Hommage an die Heimatstadt der Vier.
Favoriten für mich sind zu einem „Liebes Universum“. Der Song war bereits unter dem Projekt „Maya im Wunderland“ veröffentlicht – wurde für das Album aber neu eingespielt. Eine temporeiche Nummer mit treibendem Rhythmus. Ein Statement an den Sinn des Lebens.
Zu anderem der Song „Die Frage aller Fragen“ eine ruhige Nummer mit Klavierspiel zum Träumen. Maya fragt in dem Song nach dem Sinn des Lebens.
Ebenfalls ein Song mit wunderbarem Klavierspiel „Fernweh“. Der Song beschreibt den Wunsch denjenigen zu finden um gemeinsam weiter zu gehen.
Im Gegensatz dazu kommt der Song „Alles nur ein Spiel“ als Mid-Tempo Rock-Nummer daher.
„Neuland“ fasst die Sehnsucht immer Neues zu entdecken in ein musikalisches Kleid.
Einzig kleiner Kritikpunkt am Ende (und das im wahrsten Sinn des Wortes). Der letzte Song „Auge des Sturms“ endet abrupt.
Mein Fazit: Frisch und abwechslungsreiche Musik mit Texten die Aussage haben – das sind Cosma Nova. Maya und ihre drei Jungs sind eine Bereicherung für die deutsche Musiklandschaft.
Für das Album gebe ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung und hoffe dass Cosma Nova bald auch über die Grenzen Berlins hinaus bekannt sind und eine große Fangemeinde gewinnen.
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