Mittwoch, 10. April 2013
klauspfrommer, 22:36h
31. Kapitel
Seit der endgültigen Trennung von Markus fühlte sich Anita öfters allein. Zwar wohnte sie im Moment noch bei ihren Eltern, doch das war keine Lösung auf Dauer. Die meisten ihrer Möbel waren in der elterlichen Garage eingelagert. Sie hatte sie von ihrem Vater aus der gemeinsamen Wohnung von ihr und Markus abholen lassen. Hans hatte das zusammen mit einem befreundeten Arbeitskollegen erledigt. Anita wollte die Wohnung nicht mehr betreten obwohl Markus nicht da war als ihre Möbel geholt wurden. Zumindest daran hatte er sich gehalten. Auch den Mietvertrag hatte sie ihrerseits zwei Tage nach dem Gespräch mit ihrem Exfreund gekündigt.
Nun wollte sie sich wieder eine Wohnung nehmen und einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Es würde schwer werden wieder von vorne anzufangen. Den Verlust ihres Kindes hatte sie überwunden. Zudem war sie bereit eine neue Beziehung einzugehen.
Anitas Eltern waren damit einverstanden, dass ihre Tochter wieder eine eigene Wohnung haben wollte. Sie wussten, dass Anita wieder bereit war für sich selbst zu sorgen.
Wie jeden Samstag in den letzten Wochen las Anita in aller Ruhe die Tageszeitung. Im Wohnzimmer ihrer Eltern hatte sie es sich auf der Couch bequem gemacht. Draußen war es bitterlich kalt und der Holzofen strahlte eine wohltuende Wärme aus. Anita durchsuchte die Wohnungsanzeigen nach einer geeigneten für sich. Sie hatte beschlossen direkt nach Calw zu ziehen. Es war bereits Anfang Dezember. Schon mehrmals war bereits Schnee gefallen. Das war ein weiterer Grund dafür, dass sie in die Stadt ziehen wollte. Dadurch würde sie keinen langen Arbeitsweg mehr haben und gerade am Morgen bräuchte sie nicht so viel Zeit. Es sollte eine 2-Zimmer-Wohnung sein. Drei Annoncen kamen in Frage. Später wollte sie anrufen um sich näher über die Wohnungen zu erkundigen. Zunächst las sie aber noch den Regionalteil. Plötzlich glitt ihr die Zeitung aus den Fingern und fiel auf den Boden. Das bekam ihre Mutter mit und eilte herbei.
"Kindchen, was ist denn passiert?"
Ihre Tochter blickte sie verstört an.
"Mutter", sagte Anita völlig teilnahmslos, "er ist tot".
"Wer ist tot?"
Anita gab keine Antwort. Ihre Mutter hob die Zeitung auf und suchte nach einer Antwort für das Verhalten ihrer Tochter. Schnell hatte sie die Lösung gefunden. Markus war tot. In der Zeitung war ein kleiner Artikel darüber, dass er in seiner Wohnung aufgefunden wurde. Er hatte eine Überdosis Drogen genommen. Es wurde zwar kein Name in dem Artikel erwähnt, doch Gerda wusste sofort um wen es sich handelt.
"Oh mein Gott."
Gerda hielt sich die Hand vor den Mund um ihr Entsetzen zu verbergen. Zwar verabscheute sie den Mann für das, was er ihrer Tochter angetan hatte. Doch seinen Tod hätte sie sich niemals gewünscht. Aufgeregt rief sie nach ihrem Mann. Sie wollte ihn direkt davon unterrichten. Wenig später kam Hans in den Raum.
Anita bekam von alledem nichts mit. Sie war in einer Traumwelt versunken. Noch einmal ließ sie ihr Zusammenleben mit Markus Revue passieren. Es gab schlechte Zeiten und es gab ein paar sehr gute Zeiten. Diese würde sie vermissen und doch war sie auch erleichtert. Der Lebensabschnitt war für sie nun endgültig vorüber. Jetzt konnte sie zum ersten Mal seit langer Zeit wieder weinen. Ihre Mutter nahm sie in den Arm um sie zu trösten.
"Jetzt ist es vorbei - für immer."
"Pscht, meine Kleine, weine dich ruhig aus. Du hast es so lange zurück gehalten."
Markus war tot und sie konnte weiter leben.
Seit der endgültigen Trennung von Markus fühlte sich Anita öfters allein. Zwar wohnte sie im Moment noch bei ihren Eltern, doch das war keine Lösung auf Dauer. Die meisten ihrer Möbel waren in der elterlichen Garage eingelagert. Sie hatte sie von ihrem Vater aus der gemeinsamen Wohnung von ihr und Markus abholen lassen. Hans hatte das zusammen mit einem befreundeten Arbeitskollegen erledigt. Anita wollte die Wohnung nicht mehr betreten obwohl Markus nicht da war als ihre Möbel geholt wurden. Zumindest daran hatte er sich gehalten. Auch den Mietvertrag hatte sie ihrerseits zwei Tage nach dem Gespräch mit ihrem Exfreund gekündigt.
Nun wollte sie sich wieder eine Wohnung nehmen und einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Es würde schwer werden wieder von vorne anzufangen. Den Verlust ihres Kindes hatte sie überwunden. Zudem war sie bereit eine neue Beziehung einzugehen.
Anitas Eltern waren damit einverstanden, dass ihre Tochter wieder eine eigene Wohnung haben wollte. Sie wussten, dass Anita wieder bereit war für sich selbst zu sorgen.
Wie jeden Samstag in den letzten Wochen las Anita in aller Ruhe die Tageszeitung. Im Wohnzimmer ihrer Eltern hatte sie es sich auf der Couch bequem gemacht. Draußen war es bitterlich kalt und der Holzofen strahlte eine wohltuende Wärme aus. Anita durchsuchte die Wohnungsanzeigen nach einer geeigneten für sich. Sie hatte beschlossen direkt nach Calw zu ziehen. Es war bereits Anfang Dezember. Schon mehrmals war bereits Schnee gefallen. Das war ein weiterer Grund dafür, dass sie in die Stadt ziehen wollte. Dadurch würde sie keinen langen Arbeitsweg mehr haben und gerade am Morgen bräuchte sie nicht so viel Zeit. Es sollte eine 2-Zimmer-Wohnung sein. Drei Annoncen kamen in Frage. Später wollte sie anrufen um sich näher über die Wohnungen zu erkundigen. Zunächst las sie aber noch den Regionalteil. Plötzlich glitt ihr die Zeitung aus den Fingern und fiel auf den Boden. Das bekam ihre Mutter mit und eilte herbei.
"Kindchen, was ist denn passiert?"
Ihre Tochter blickte sie verstört an.
"Mutter", sagte Anita völlig teilnahmslos, "er ist tot".
"Wer ist tot?"
Anita gab keine Antwort. Ihre Mutter hob die Zeitung auf und suchte nach einer Antwort für das Verhalten ihrer Tochter. Schnell hatte sie die Lösung gefunden. Markus war tot. In der Zeitung war ein kleiner Artikel darüber, dass er in seiner Wohnung aufgefunden wurde. Er hatte eine Überdosis Drogen genommen. Es wurde zwar kein Name in dem Artikel erwähnt, doch Gerda wusste sofort um wen es sich handelt.
"Oh mein Gott."
Gerda hielt sich die Hand vor den Mund um ihr Entsetzen zu verbergen. Zwar verabscheute sie den Mann für das, was er ihrer Tochter angetan hatte. Doch seinen Tod hätte sie sich niemals gewünscht. Aufgeregt rief sie nach ihrem Mann. Sie wollte ihn direkt davon unterrichten. Wenig später kam Hans in den Raum.
Anita bekam von alledem nichts mit. Sie war in einer Traumwelt versunken. Noch einmal ließ sie ihr Zusammenleben mit Markus Revue passieren. Es gab schlechte Zeiten und es gab ein paar sehr gute Zeiten. Diese würde sie vermissen und doch war sie auch erleichtert. Der Lebensabschnitt war für sie nun endgültig vorüber. Jetzt konnte sie zum ersten Mal seit langer Zeit wieder weinen. Ihre Mutter nahm sie in den Arm um sie zu trösten.
"Jetzt ist es vorbei - für immer."
"Pscht, meine Kleine, weine dich ruhig aus. Du hast es so lange zurück gehalten."
Markus war tot und sie konnte weiter leben.
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