Mittwoch, 27. März 2013
klauspfrommer, 21:21h
27. Kapitel
Es war ein trister Septembertag. Leichter Nieselregen fiel und vereinzelt breiteten sich Nebelbänke aus. Auch die Stimmung im Büro war getrübt. Ein wichtiger Auftraggeber war kurzfristig abgesprungen, was zur Folge hatte, dass es plötzlich nur noch eine Auslastung von etwas mehr als 60 Prozent im Betrieb gab. Das würde auf längere Sicht nicht ohne Folgen für die gesamte Belegschaft bleiben. Jedem war das klar und dementsprechend schlecht gelaunt waren einige Mitarbeiter. Das Wetter trug sein Übriges dazu bei. Jeder war froh als der Arbeitstag zu Ende ging. Die meisten eilten direkt nach Hause. So auch Anita. Für sie war der heutige Tag allerdings noch schlimmer als für andere Menschen. Sie war ins Grübeln gekommen und musste wieder an ihr verlorenes Baby und ihre zerstörte Partnerschaft denken. Das schmerzte sie noch immer. Bei solch’ einem Wetter und schlechten Nachrichten sehnte sie sich nach einem Menschen, der ihr Beistand und Wärme geben würde. Melancholie machte sich bei ihr breit. Ihre Eltern waren zwar für sie da, das war Anita aber nicht genug. Sie wollte wieder einen Partner.
Der einzige Lichtblick des Tages war ein Anruf von Elke gewesen. Ihre Freundin tat geheimnisvoll und drängte sie zu einem Treffen. Darauf hatte Anita bei dem Wetter eigentlich keine Lust. Da Elke aber nicht locker ließ, erklärte sie sich doch bereit nach Höfen zu kommen. Ihre Mutter ließ sie nur ungern gehen, da sie bemerkt hatte, dass ihre Tochter in einer schlechten Verfassung war. Anita widersprach dem und so ließ Gerda, wenn auch mit einem schlechten Bauchgefühl, ihre Tochter gehen.
"Komm' aber bitte nicht so spät nach Hause", sagte sie ihr noch, als sie das Haus verließ.
"Das werde ich bestimmt nicht. Schließlich muss ich morgen zur Arbeit. Also ich will jetzt los, sonst lohnt es sich überhaupt nicht, dass ich gehe."
Anita zog sich gerade noch eine Regenjacke über, da es inzwischen heftiger regnete.
"Okay“, meinte ihre Mutter, die sie bis zur Haustür begleitete, „fahr’ aber bitte vorsichtig bei dem Regen.“
„Das werde ich, versprochen. Du brauchst aber nicht auf zu bleiben bis ich zurück komme. Tschüss Mama.“
Sie schenkte ihrer Mutter noch ein Lächeln ehe sie durch den Regen zu ihrem Auto eilte.
Gerda blieb an der Tür stehen und blickte Anita nach, die in ihr Auto stieg und davon fuhr. Erst als der Polo nicht mehr zu sehen war ging sie wieder hinein.
Sie hatte so ein seltsames Gefühl im Magen. Das machte sie ganz kribbelig. Es lag etwas in der Luft das nichts Gutes mit sich brachte. Gerda hoffte sich zu irren. Doch dem war leider nicht so.
Es war ein trister Septembertag. Leichter Nieselregen fiel und vereinzelt breiteten sich Nebelbänke aus. Auch die Stimmung im Büro war getrübt. Ein wichtiger Auftraggeber war kurzfristig abgesprungen, was zur Folge hatte, dass es plötzlich nur noch eine Auslastung von etwas mehr als 60 Prozent im Betrieb gab. Das würde auf längere Sicht nicht ohne Folgen für die gesamte Belegschaft bleiben. Jedem war das klar und dementsprechend schlecht gelaunt waren einige Mitarbeiter. Das Wetter trug sein Übriges dazu bei. Jeder war froh als der Arbeitstag zu Ende ging. Die meisten eilten direkt nach Hause. So auch Anita. Für sie war der heutige Tag allerdings noch schlimmer als für andere Menschen. Sie war ins Grübeln gekommen und musste wieder an ihr verlorenes Baby und ihre zerstörte Partnerschaft denken. Das schmerzte sie noch immer. Bei solch’ einem Wetter und schlechten Nachrichten sehnte sie sich nach einem Menschen, der ihr Beistand und Wärme geben würde. Melancholie machte sich bei ihr breit. Ihre Eltern waren zwar für sie da, das war Anita aber nicht genug. Sie wollte wieder einen Partner.
Der einzige Lichtblick des Tages war ein Anruf von Elke gewesen. Ihre Freundin tat geheimnisvoll und drängte sie zu einem Treffen. Darauf hatte Anita bei dem Wetter eigentlich keine Lust. Da Elke aber nicht locker ließ, erklärte sie sich doch bereit nach Höfen zu kommen. Ihre Mutter ließ sie nur ungern gehen, da sie bemerkt hatte, dass ihre Tochter in einer schlechten Verfassung war. Anita widersprach dem und so ließ Gerda, wenn auch mit einem schlechten Bauchgefühl, ihre Tochter gehen.
"Komm' aber bitte nicht so spät nach Hause", sagte sie ihr noch, als sie das Haus verließ.
"Das werde ich bestimmt nicht. Schließlich muss ich morgen zur Arbeit. Also ich will jetzt los, sonst lohnt es sich überhaupt nicht, dass ich gehe."
Anita zog sich gerade noch eine Regenjacke über, da es inzwischen heftiger regnete.
"Okay“, meinte ihre Mutter, die sie bis zur Haustür begleitete, „fahr’ aber bitte vorsichtig bei dem Regen.“
„Das werde ich, versprochen. Du brauchst aber nicht auf zu bleiben bis ich zurück komme. Tschüss Mama.“
Sie schenkte ihrer Mutter noch ein Lächeln ehe sie durch den Regen zu ihrem Auto eilte.
Gerda blieb an der Tür stehen und blickte Anita nach, die in ihr Auto stieg und davon fuhr. Erst als der Polo nicht mehr zu sehen war ging sie wieder hinein.
Sie hatte so ein seltsames Gefühl im Magen. Das machte sie ganz kribbelig. Es lag etwas in der Luft das nichts Gutes mit sich brachte. Gerda hoffte sich zu irren. Doch dem war leider nicht so.
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