Freitag, 1. März 2013
klauspfrommer, 21:59h
18. Kapitel
Endlich war es soweit. Der Tag des Umzugs war gekommen. Seit Tagen schon war Anita damit beschäftigt in ihrer alten Wohnung Kartons mit Sachen zu packen, die sie im Moment nicht mehr benötigte und dabei wurde gleich Einiges aussortiert. Schränke wurden von ihr ausgeräumt. Dabei fand sie etliche Dinge an die sie schon lange nicht mehr gedacht hatte. Schöne Erinnerungen an alte Zeiten kamen dabei hoch. Außerdem topfte sie noch ein paar Zimmerpflanzen um. Sie fand, dass dafür der richtige Augenblick war. Ihre Mutter war immer wieder an ihrer Seite um sie zu unterstützen.
Viele andere Kleinigkeiten die schon vor einem Umzug erledigt werden konnten, nahm sie in Angriff. Anita holte Unterlagen von verschiedenen Ämtern, füllte sie sorgfältig aus - gab sie wieder ab. Das Telefon meldete sie um und bei der Post stellte Anita einen Nachsendeantrag, obwohl ihre Eltern weiterhin ihre Post annehmen würden. Doch das wollte sie nicht unbedingt.
Am ersten Wochenende im August ging es dann hoch her. Außer Elke halfen noch Anitas Eltern. Markus Eltern wohnten zu weit weg. Von den Arbeitskollegen und weiteren sogenannten Freunden hatten sie Absagen erhalten. Wie bei solchen Aktionen üblich schien plötzlich niemand Zeit zu haben. Anita war das aber auch ganz recht. Es dauerte mit so wenigen Leuten zwar länger - aber dafür konnte sie alles besser überblicken.
Nachdem sie den Lkw, den ihr Vater besorgt hatte, mit ihren Sachen voll geladen hatten, fuhren sie nach Altburg zur neuen Wohnung. Sie lag zum Glück im 1. Stock des 5-Familien-Hauses und so mussten sie nicht die ganzen Kartons und Möbel über zig Treppen nach oben schleppen.
Als sie alles ausgeladen hatten ging es zur Wohnung von Markus. Dort wiederholte sich das ganze Spiel. Wieder wurde der LKW mit Möbeln, Kartons und Sonstigem voll geladen.
Das mit den Möbeln war eh so eine Sache. Da Markus und Anita eine Wohnung hatten, war nun vieles doppelt vorhanden. Das, was sie im Endeffekt wirklich behalten wollten, und das was weg gegeben werden könnte wollten sie später klären. Zunächst wurden alle Möbel hergebracht.
Am späten Nachmittag hatten sie endlich alles geschafft. Sie waren komplett erledigt und freuten sich auf die wohl verdiente Pause mit erfrischenden Getränken.
"Hast du dich auch nicht überanstrengt", wollte Gerda von ihrer Tochter Anita wissen. Die Frau machte sich etwas Sorgen um ihre Tochter. Auf ein paar Stühlen die mitten im Wohnzimmer standen hatten sie sich gesetzt. Um sie herum herrschte das pure Chaos.
"Nein Mutter, mir geht es gut. Ich bin ja erst im dritten Monat schwanger."
"Trotzdem solltest du heute nichts mehr arbeiten. Lass einfach alles stehen und liegen wo es ist."
"Das ist einfach gesagt Mutter. Es sieht hier aus als hätte eine Bombe eingeschlagen."
"Ihr hättet eben vor dem Umzug absprechen sollen, welche Möbel ihr behaltet und welche ihr weg gebt. Zudem ist das bei einem Umzug immer so. Das kannst du mir glauben. Ich habe das schon ein paar Mal mitgemacht. Bei jedem Umzug habe ich aber immer genau überlegt was mitgeht und was aussortiert wird."
"Ja, das wäre sicher besser gewesen. Vor allem wenn zwei Haushalte zu einem zusammen wachsen."
Anita brachte ein angestrengtes Lächeln hervor. Die Erschöpfung war ihr nun doch anzumerken. Gerda nahm ihre Tochter in den Arm und drückte sie fest an sich.
„Meine Kleine wird vollends erwachsen“.
Markus und Anitas Vater Hans trugen gerade noch ein Sideboard herein und stellten es im Korridor ab. Dann kamen sie zu den beiden Frauen ins Wohnzimmer. Sie mussten dabei über zerlegte Möbel und zig Kartons steigen.
"Ein einziges Chaos", meinte Hans.
"Da kommt noch eine Menge Arbeit auf uns zu“, meinte Markus als er den Blick durch das Wohnzimmer schweifen ließ.
"Ja, aber nicht heute", mischte sich Gerda ein, "Anita soll sich nicht überanstrengen."
"Natürlich nicht."
Markus war ganz ihrer Meinung. Für heute wollten sie Schluss machen. Gerda lud das junge Paar zum Abendessen ein. Damit waren sie einverstanden. Wenig später verließen sie die Wohnung und sperrten das Chaos für den Abend ein.
Endlich war es soweit. Der Tag des Umzugs war gekommen. Seit Tagen schon war Anita damit beschäftigt in ihrer alten Wohnung Kartons mit Sachen zu packen, die sie im Moment nicht mehr benötigte und dabei wurde gleich Einiges aussortiert. Schränke wurden von ihr ausgeräumt. Dabei fand sie etliche Dinge an die sie schon lange nicht mehr gedacht hatte. Schöne Erinnerungen an alte Zeiten kamen dabei hoch. Außerdem topfte sie noch ein paar Zimmerpflanzen um. Sie fand, dass dafür der richtige Augenblick war. Ihre Mutter war immer wieder an ihrer Seite um sie zu unterstützen.
Viele andere Kleinigkeiten die schon vor einem Umzug erledigt werden konnten, nahm sie in Angriff. Anita holte Unterlagen von verschiedenen Ämtern, füllte sie sorgfältig aus - gab sie wieder ab. Das Telefon meldete sie um und bei der Post stellte Anita einen Nachsendeantrag, obwohl ihre Eltern weiterhin ihre Post annehmen würden. Doch das wollte sie nicht unbedingt.
Am ersten Wochenende im August ging es dann hoch her. Außer Elke halfen noch Anitas Eltern. Markus Eltern wohnten zu weit weg. Von den Arbeitskollegen und weiteren sogenannten Freunden hatten sie Absagen erhalten. Wie bei solchen Aktionen üblich schien plötzlich niemand Zeit zu haben. Anita war das aber auch ganz recht. Es dauerte mit so wenigen Leuten zwar länger - aber dafür konnte sie alles besser überblicken.
Nachdem sie den Lkw, den ihr Vater besorgt hatte, mit ihren Sachen voll geladen hatten, fuhren sie nach Altburg zur neuen Wohnung. Sie lag zum Glück im 1. Stock des 5-Familien-Hauses und so mussten sie nicht die ganzen Kartons und Möbel über zig Treppen nach oben schleppen.
Als sie alles ausgeladen hatten ging es zur Wohnung von Markus. Dort wiederholte sich das ganze Spiel. Wieder wurde der LKW mit Möbeln, Kartons und Sonstigem voll geladen.
Das mit den Möbeln war eh so eine Sache. Da Markus und Anita eine Wohnung hatten, war nun vieles doppelt vorhanden. Das, was sie im Endeffekt wirklich behalten wollten, und das was weg gegeben werden könnte wollten sie später klären. Zunächst wurden alle Möbel hergebracht.
Am späten Nachmittag hatten sie endlich alles geschafft. Sie waren komplett erledigt und freuten sich auf die wohl verdiente Pause mit erfrischenden Getränken.
"Hast du dich auch nicht überanstrengt", wollte Gerda von ihrer Tochter Anita wissen. Die Frau machte sich etwas Sorgen um ihre Tochter. Auf ein paar Stühlen die mitten im Wohnzimmer standen hatten sie sich gesetzt. Um sie herum herrschte das pure Chaos.
"Nein Mutter, mir geht es gut. Ich bin ja erst im dritten Monat schwanger."
"Trotzdem solltest du heute nichts mehr arbeiten. Lass einfach alles stehen und liegen wo es ist."
"Das ist einfach gesagt Mutter. Es sieht hier aus als hätte eine Bombe eingeschlagen."
"Ihr hättet eben vor dem Umzug absprechen sollen, welche Möbel ihr behaltet und welche ihr weg gebt. Zudem ist das bei einem Umzug immer so. Das kannst du mir glauben. Ich habe das schon ein paar Mal mitgemacht. Bei jedem Umzug habe ich aber immer genau überlegt was mitgeht und was aussortiert wird."
"Ja, das wäre sicher besser gewesen. Vor allem wenn zwei Haushalte zu einem zusammen wachsen."
Anita brachte ein angestrengtes Lächeln hervor. Die Erschöpfung war ihr nun doch anzumerken. Gerda nahm ihre Tochter in den Arm und drückte sie fest an sich.
„Meine Kleine wird vollends erwachsen“.
Markus und Anitas Vater Hans trugen gerade noch ein Sideboard herein und stellten es im Korridor ab. Dann kamen sie zu den beiden Frauen ins Wohnzimmer. Sie mussten dabei über zerlegte Möbel und zig Kartons steigen.
"Ein einziges Chaos", meinte Hans.
"Da kommt noch eine Menge Arbeit auf uns zu“, meinte Markus als er den Blick durch das Wohnzimmer schweifen ließ.
"Ja, aber nicht heute", mischte sich Gerda ein, "Anita soll sich nicht überanstrengen."
"Natürlich nicht."
Markus war ganz ihrer Meinung. Für heute wollten sie Schluss machen. Gerda lud das junge Paar zum Abendessen ein. Damit waren sie einverstanden. Wenig später verließen sie die Wohnung und sperrten das Chaos für den Abend ein.
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