Montag, 25. Februar 2013
klauspfrommer, 21:36h
16. Kapitel
Seit ihrem Urlaub schon war Anita morgens immer übel. Hatte sie im Urlaub noch gedacht, dass es an dem ungewohnten Essen läge, machte sie sich doch nun langsam Sorgen. Kurzfristig vereinbarte die Frau einen Termin bei ihrem Arzt.
Während sie nun im Wartezimmer saß, kam sie ins grübeln. Dabei viel ihr ein, dass ihre letzte Regel schon lange überfällig war. Sollte sie etwa?
Die Sprechstundenhilfe rief Anitas Namen auf und riss sie aus ihren Gedanken. Mit einem leicht mulmigen Gefühl betrat sie das Sprechzimmer und wartete auf den Arzt. Der Raum war ihr vertraut. Über die Jahre hatte er sich nie verändert.
Den älteren Mann, der die Tür öffnete und herein kam, kannte sie schon seit ihrer Kindheit. Zu ihm hatte sie vertrauen. Als der Arzt den Raum dann betrat stand Anita kurz auf. Er begrüßte sie mit kräftigem Handschlag und bat sie sich wieder zu setzten. Er nahm ihr gegenüber Platz und fragte nach ihrem Befinden. Anita erzählte wie sie sich fühlte. Der Arzt hörte interessiert zu und stellte zwischendurch ein paar Fragen. Dann untersuchte er sie gründlich.
Es stellte sich tatsächlich heraus, dass sie schwanger war. Die Frau konnte es gar nicht fassen. Schon lange hatte sie sich heimlich ein Baby gewünscht. Doch was würde Markus dazu sagen? Würde er sich auch freuen? Sie war sich da nicht sicher. Das war für die Beiden bisher kein Thema gewesen zumal die Beziehung auf Messers Schneide gestanden hatte. In ihrem Urlaub waren sie sich nun aber wieder sehr nahe gekommen und das war eine gute Basis.
Ob Markus sich genauso freuen würde wie sie wollte Anita in Erfahrung bringen. Für den Abend lud sie deshalb Markus ein.
Den ganzen Tag über war sie unruhig gewesen. Immer wieder kehrten ihre Gedanken an die Schwangerschaft zurück. Auf ihre Arbeit konnte sie sich gar nicht konzentrieren. Es wäre besser gewesen sich für den Tag krank schreiben zu lassen. Doch den Termin hatte sie bereits um neun Uhr gehabt. So ging sie am Nachmittag arbeiten.
Ein paar Stunden später saßen die beiden jungen Leute in Anitas Wohnzimmer.
"Was ist denn so wichtig, dass ich unbedingt vorbei kommen sollte", wollte Markus wissen.
Anita trank noch einen Schluck Wasser. Sie stellte das Glas ab und wand sich ihrem Freund zu der direkt neben ihr auf der Couch saß.
"Ich war heute Morgen beim Arzt und..."
"Doch nicht etwa was Schlimmes!"
Markus machte ein besorgtes Gesicht und griff nach der Hand seiner Freundin.
"Nein im Gegenteil. Ich bin schwanger", platzte Anita heraus.
Zu lange hatte sie warten müssen um es ihrem Freund zu sagen. Nun wollte sie nicht lange um den heißen Brei reden. Sie sah ihm direkt in die Augen um seine Reaktion darin ablesen zu können. Sie begannen zu leuchten.
"Was! Oh, das gibt es doch nicht. Das kann ich nicht glauben. Ich werde Vater."
Markus war ganz außer sich vor Freude. Er sprang auf, zog seine Freundin zu sich in die Arme und küsste sie.
"Langsam, langsam."
"Ich werde Vater! Ich werde Vater!"
Anita war erleichtert. Sie hatte befürchtet, dass Markus wütend werden könnte. Sie hätte nicht geglaubt, dass ihr Freund sich so sehr freuen würde.
Darüber hatten sie noch nicht gesprochen. Es schien nie wichtig gewesen zu sein.
Jetzt aber redeten die Beiden den ganzen Abend darüber. Es wurden Pläne geschmiedet, über Namen für das Kind gestritten.
"Wir sollten endlich zusammen ziehen", meinte Markus während des Gespräches, „wir werden eine kleine Familie. Ich kann das noch gar nicht fassen.“
Das wunderte Anita allerdings. Bisher hatte er sich immer geweigert eine gemeinsame Wohnung zu nehmen. Markus wollte sein Unabhängigkeit nicht einfach für eine Beziehung aufgeben.
Das war nun vorbei. Seit ihrem gemeinsamen Urlaub hatte er sich verändert. Er war ausgeglichener, hatte mehr Zeit für sie. Er spielte auch nicht mehr. Das hatte sie inzwischen von Elke erfahren. Sie hatte sich als Privatdedektivin betätigt - ohne das Wissen von Anita. Sie war zwar erst mal sauer, doch dann aber froh zu erfahren, dass ihr Freund nicht mehr sein ganzes Geld verspielte. Es wurde sehr spät und so verbrachte Markus die Nacht bei seiner Freundin.
Seit ihrem Urlaub schon war Anita morgens immer übel. Hatte sie im Urlaub noch gedacht, dass es an dem ungewohnten Essen läge, machte sie sich doch nun langsam Sorgen. Kurzfristig vereinbarte die Frau einen Termin bei ihrem Arzt.
Während sie nun im Wartezimmer saß, kam sie ins grübeln. Dabei viel ihr ein, dass ihre letzte Regel schon lange überfällig war. Sollte sie etwa?
Die Sprechstundenhilfe rief Anitas Namen auf und riss sie aus ihren Gedanken. Mit einem leicht mulmigen Gefühl betrat sie das Sprechzimmer und wartete auf den Arzt. Der Raum war ihr vertraut. Über die Jahre hatte er sich nie verändert.
Den älteren Mann, der die Tür öffnete und herein kam, kannte sie schon seit ihrer Kindheit. Zu ihm hatte sie vertrauen. Als der Arzt den Raum dann betrat stand Anita kurz auf. Er begrüßte sie mit kräftigem Handschlag und bat sie sich wieder zu setzten. Er nahm ihr gegenüber Platz und fragte nach ihrem Befinden. Anita erzählte wie sie sich fühlte. Der Arzt hörte interessiert zu und stellte zwischendurch ein paar Fragen. Dann untersuchte er sie gründlich.
Es stellte sich tatsächlich heraus, dass sie schwanger war. Die Frau konnte es gar nicht fassen. Schon lange hatte sie sich heimlich ein Baby gewünscht. Doch was würde Markus dazu sagen? Würde er sich auch freuen? Sie war sich da nicht sicher. Das war für die Beiden bisher kein Thema gewesen zumal die Beziehung auf Messers Schneide gestanden hatte. In ihrem Urlaub waren sie sich nun aber wieder sehr nahe gekommen und das war eine gute Basis.
Ob Markus sich genauso freuen würde wie sie wollte Anita in Erfahrung bringen. Für den Abend lud sie deshalb Markus ein.
Den ganzen Tag über war sie unruhig gewesen. Immer wieder kehrten ihre Gedanken an die Schwangerschaft zurück. Auf ihre Arbeit konnte sie sich gar nicht konzentrieren. Es wäre besser gewesen sich für den Tag krank schreiben zu lassen. Doch den Termin hatte sie bereits um neun Uhr gehabt. So ging sie am Nachmittag arbeiten.
Ein paar Stunden später saßen die beiden jungen Leute in Anitas Wohnzimmer.
"Was ist denn so wichtig, dass ich unbedingt vorbei kommen sollte", wollte Markus wissen.
Anita trank noch einen Schluck Wasser. Sie stellte das Glas ab und wand sich ihrem Freund zu der direkt neben ihr auf der Couch saß.
"Ich war heute Morgen beim Arzt und..."
"Doch nicht etwa was Schlimmes!"
Markus machte ein besorgtes Gesicht und griff nach der Hand seiner Freundin.
"Nein im Gegenteil. Ich bin schwanger", platzte Anita heraus.
Zu lange hatte sie warten müssen um es ihrem Freund zu sagen. Nun wollte sie nicht lange um den heißen Brei reden. Sie sah ihm direkt in die Augen um seine Reaktion darin ablesen zu können. Sie begannen zu leuchten.
"Was! Oh, das gibt es doch nicht. Das kann ich nicht glauben. Ich werde Vater."
Markus war ganz außer sich vor Freude. Er sprang auf, zog seine Freundin zu sich in die Arme und küsste sie.
"Langsam, langsam."
"Ich werde Vater! Ich werde Vater!"
Anita war erleichtert. Sie hatte befürchtet, dass Markus wütend werden könnte. Sie hätte nicht geglaubt, dass ihr Freund sich so sehr freuen würde.
Darüber hatten sie noch nicht gesprochen. Es schien nie wichtig gewesen zu sein.
Jetzt aber redeten die Beiden den ganzen Abend darüber. Es wurden Pläne geschmiedet, über Namen für das Kind gestritten.
"Wir sollten endlich zusammen ziehen", meinte Markus während des Gespräches, „wir werden eine kleine Familie. Ich kann das noch gar nicht fassen.“
Das wunderte Anita allerdings. Bisher hatte er sich immer geweigert eine gemeinsame Wohnung zu nehmen. Markus wollte sein Unabhängigkeit nicht einfach für eine Beziehung aufgeben.
Das war nun vorbei. Seit ihrem gemeinsamen Urlaub hatte er sich verändert. Er war ausgeglichener, hatte mehr Zeit für sie. Er spielte auch nicht mehr. Das hatte sie inzwischen von Elke erfahren. Sie hatte sich als Privatdedektivin betätigt - ohne das Wissen von Anita. Sie war zwar erst mal sauer, doch dann aber froh zu erfahren, dass ihr Freund nicht mehr sein ganzes Geld verspielte. Es wurde sehr spät und so verbrachte Markus die Nacht bei seiner Freundin.
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