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Dienstag, 12. Februar 2013
klauspfrommer, 21:46h
11. Kapitel
Eine Stunde später stiegen sie vor ihrem Hotel ab. Zuvor waren schon einige Hotels angefahren worden an denen immer ein paar Reisende ausstiegen. So leerte sich der Bus allmählich. Während der Fahrt bewunderte Anita die vielen tollen Hotelanlagen an denen sie vorbei fuhren. Immer wieder zeigte sie Markus Neues. Es nervte ihn langsam schon etwas. Im Bus war es warm und er hatte zu dicke Kleidung an. Seinen Unmut darüber wollte er aber nicht an seiner Freundin auslassen.
Außer ihnen hatte noch ein älteres Ehepaar dieses Hotel gebucht. Die zwei Alten waren vor ihnen ausgestiegen. Nachdem der Busfahrer das Gepäck rausgegeben hatte marschierten sie durch eine Gasse Richtung Hoteleingang. Dort angekommen betraten sie die Lobby. Der Boden war mit hellem Marmor belegt. Die Wände und Säulen in Beigetönen gestrichen. Das gefiel den Beiden sofort. Nachdem sie sich umgeblickt hatten schritten sie zur Rezeption.
Das Ehepaar derweil folgte streitend. Der Frau passte anscheinend etwas nicht und nörgelte an ihrem Mann rum. Der wieder rum beschwerte sich lautstark darüber, dass er die ganzen Taschen und Koffer schleppen musste.
„So wollen wir aber nicht mal enden“, meinte Markus grinsend zu Anita.
„Auf gar keinen Fall“, erwiderte diese.
Freundlich wurden sie begrüßt. Markus holte aus seiner Tasche die Reservierungsunterlagen und gab sie dem Empfangschef. Dieser nahm sie entgegen und warf einen Blick darauf.
„Herr Markus Walz und Frau Anita Schmidt, herzlich willkommen im Sol Sun Beach“, sagte der Mann in fast akzentfreiem Deutsch. Das überraschte die beiden jungen Leute sehr. Das merkte der Mann auch.
„Wundern sie sich nicht. Ich habe einige Jahre in Deutschland gelebt.“
Er hatte sich dem Computerbildschirm zugewandt der rechts von ihm auf der Theke stand. Er gab über die dazugehörige Tastatur ein paar Daten ein und griff dann hinter sich vom Schlüsselbord einen Schlüssel und überreichte ihn an Markus.
„Wir haben Apartment 25 für sie. Zum Zimmer gelangen sie wenn sie dort rechts durch die Tür gehen und der Beschilderung folgen.“
Das Apartment, das sie zugeteilt bekamen, lag oben an der Straße. Auf dem Weg dahin meinte Markus:
„Bis jetzt überzeugt mich das Hotel nicht gerade. Die Lobby ist ja toll. Doch hier…“
Er verwies auf die Mauer und die dahinter liegende Straße. Lärm vom vorüberrollenden Verkehr drang zu ihnen herüber. Anita sah es auch. Rechts waren die Zugänge zu den Zimmern. Es war ein mehrstöckiges Gebäude und zu jedem Zimmer im oberen Stockwerk führte eine Treppe. Links keine 5 Meter weiter endete das Grundstück an jener Mauer auf der auch noch ein Zaun thronte.
„Meine Kusine war begeistert. Warte doch erst mal ab wie das Zimmer ist. Da ist es ja schon. Jetzt bin ich gespannt.“
Anita wies auf einen Zugang im oberen Stockwerk. Über einige Stufen stiegen sie nach oben. Die Frau ließ ihrem Freund den Vortritt da er den Schlüssel hatte. Er schloss die Tür auf und öffnete sie. Dann betraten sie nacheinander den Raum. Die Taschen stellten sie gleich hinter der Tür mal ab.
Da der Balkon zum Innenhof hin angelegt war, war kein Autolärm zu hören. Das Zimmer hatte einen gesonderten Schlafteil mit einem Doppelbett. Der Wohnbereich war mit Couch, Sesseln, Tisch und Sideboard ausgestattet. Es gab auch eine kleine Einbauküche.
Anita war wieder hin und weg. Auch Markus war zufrieden gestellt.
"Es ist einfach herrlich. So schön hatte ich es mir gar nicht vorgestellt. Was meinst du?"
Markus kam gar nicht zum Antworten. Anita, die auf den Balkon gestürmt war, plapperte einfach weiter:
"Wow, sieh dir nur diese tolle Poollandschaft an. Die schönen Palmen drum herum. Weiter hinten ist sogar das Meer zu sehen. Lass uns nachher gleich mal zum Strand gehen."
"Ich möchte mir erst einmal etwas Leichteres anziehen", erwiderte Markus.
Er hatte immer noch seine lange Hose und ein langärmeliges Hemd an.
"Außerdem muss ich mich mit Sonnenöl eincremen. Du weißt, dass ich schnell einen Sonnenbrand bekomme. Du solltest dich auch lieber eincremen."
Als blonder Typ vertrug Markus nicht viel Sonne.
"Du hast recht. Lass uns aber gleich anschließend gehen. Auspacken können wir später auch noch."
Markus zog sich um. Da er die Klamotten aus seiner Tasche kramen musste, räumte er sie direkt in den Kleiderschrank. Ein weißes T-Shirt und beigefarbene Shorts zog er sich an.
Anita zog nur statt der Hose einen kurzen Rock an, der ebenfalls zu ihrem T-Shirt, das sie bereits trug, passte. Das Sonnenöl war schnell aufgetragen und so konnte es wenig später losgehen.
Eine Gasse führte zwischen dem Hotel und einer Ladenpassage zur Strandpromenade. Es ging leicht bergab. Von da aus führte dann ein Weg zwischen Welldachmauern zum Strand. Wie sie später erfuhren, sollte an der Strandpromenade auch noch eine Ladenzeile mit Boutiquen und Lokalen entstehen.
Am Strand waren viele Menschen. Anita zog ihre Sandalen aus und ging barfuss durch den Sand. Er war heiß und sie war froh als sie am Wasser ankam. Es spülte herrlich angenehm um ihre Füße. Sie nahm die Hand von Markus und so schlenderten sie am Wasser entlang. Leider war die Bucht künstlich angelegt und hörte nach fünfhundert Metern auf. Sie gingen ein Stück zurück und setzten sich dann in den Sand. Beide blickten auf das Meer und keiner wollte in diesem Augenblick etwas sagen.
Eine Stunde später stiegen sie vor ihrem Hotel ab. Zuvor waren schon einige Hotels angefahren worden an denen immer ein paar Reisende ausstiegen. So leerte sich der Bus allmählich. Während der Fahrt bewunderte Anita die vielen tollen Hotelanlagen an denen sie vorbei fuhren. Immer wieder zeigte sie Markus Neues. Es nervte ihn langsam schon etwas. Im Bus war es warm und er hatte zu dicke Kleidung an. Seinen Unmut darüber wollte er aber nicht an seiner Freundin auslassen.
Außer ihnen hatte noch ein älteres Ehepaar dieses Hotel gebucht. Die zwei Alten waren vor ihnen ausgestiegen. Nachdem der Busfahrer das Gepäck rausgegeben hatte marschierten sie durch eine Gasse Richtung Hoteleingang. Dort angekommen betraten sie die Lobby. Der Boden war mit hellem Marmor belegt. Die Wände und Säulen in Beigetönen gestrichen. Das gefiel den Beiden sofort. Nachdem sie sich umgeblickt hatten schritten sie zur Rezeption.
Das Ehepaar derweil folgte streitend. Der Frau passte anscheinend etwas nicht und nörgelte an ihrem Mann rum. Der wieder rum beschwerte sich lautstark darüber, dass er die ganzen Taschen und Koffer schleppen musste.
„So wollen wir aber nicht mal enden“, meinte Markus grinsend zu Anita.
„Auf gar keinen Fall“, erwiderte diese.
Freundlich wurden sie begrüßt. Markus holte aus seiner Tasche die Reservierungsunterlagen und gab sie dem Empfangschef. Dieser nahm sie entgegen und warf einen Blick darauf.
„Herr Markus Walz und Frau Anita Schmidt, herzlich willkommen im Sol Sun Beach“, sagte der Mann in fast akzentfreiem Deutsch. Das überraschte die beiden jungen Leute sehr. Das merkte der Mann auch.
„Wundern sie sich nicht. Ich habe einige Jahre in Deutschland gelebt.“
Er hatte sich dem Computerbildschirm zugewandt der rechts von ihm auf der Theke stand. Er gab über die dazugehörige Tastatur ein paar Daten ein und griff dann hinter sich vom Schlüsselbord einen Schlüssel und überreichte ihn an Markus.
„Wir haben Apartment 25 für sie. Zum Zimmer gelangen sie wenn sie dort rechts durch die Tür gehen und der Beschilderung folgen.“
Das Apartment, das sie zugeteilt bekamen, lag oben an der Straße. Auf dem Weg dahin meinte Markus:
„Bis jetzt überzeugt mich das Hotel nicht gerade. Die Lobby ist ja toll. Doch hier…“
Er verwies auf die Mauer und die dahinter liegende Straße. Lärm vom vorüberrollenden Verkehr drang zu ihnen herüber. Anita sah es auch. Rechts waren die Zugänge zu den Zimmern. Es war ein mehrstöckiges Gebäude und zu jedem Zimmer im oberen Stockwerk führte eine Treppe. Links keine 5 Meter weiter endete das Grundstück an jener Mauer auf der auch noch ein Zaun thronte.
„Meine Kusine war begeistert. Warte doch erst mal ab wie das Zimmer ist. Da ist es ja schon. Jetzt bin ich gespannt.“
Anita wies auf einen Zugang im oberen Stockwerk. Über einige Stufen stiegen sie nach oben. Die Frau ließ ihrem Freund den Vortritt da er den Schlüssel hatte. Er schloss die Tür auf und öffnete sie. Dann betraten sie nacheinander den Raum. Die Taschen stellten sie gleich hinter der Tür mal ab.
Da der Balkon zum Innenhof hin angelegt war, war kein Autolärm zu hören. Das Zimmer hatte einen gesonderten Schlafteil mit einem Doppelbett. Der Wohnbereich war mit Couch, Sesseln, Tisch und Sideboard ausgestattet. Es gab auch eine kleine Einbauküche.
Anita war wieder hin und weg. Auch Markus war zufrieden gestellt.
"Es ist einfach herrlich. So schön hatte ich es mir gar nicht vorgestellt. Was meinst du?"
Markus kam gar nicht zum Antworten. Anita, die auf den Balkon gestürmt war, plapperte einfach weiter:
"Wow, sieh dir nur diese tolle Poollandschaft an. Die schönen Palmen drum herum. Weiter hinten ist sogar das Meer zu sehen. Lass uns nachher gleich mal zum Strand gehen."
"Ich möchte mir erst einmal etwas Leichteres anziehen", erwiderte Markus.
Er hatte immer noch seine lange Hose und ein langärmeliges Hemd an.
"Außerdem muss ich mich mit Sonnenöl eincremen. Du weißt, dass ich schnell einen Sonnenbrand bekomme. Du solltest dich auch lieber eincremen."
Als blonder Typ vertrug Markus nicht viel Sonne.
"Du hast recht. Lass uns aber gleich anschließend gehen. Auspacken können wir später auch noch."
Markus zog sich um. Da er die Klamotten aus seiner Tasche kramen musste, räumte er sie direkt in den Kleiderschrank. Ein weißes T-Shirt und beigefarbene Shorts zog er sich an.
Anita zog nur statt der Hose einen kurzen Rock an, der ebenfalls zu ihrem T-Shirt, das sie bereits trug, passte. Das Sonnenöl war schnell aufgetragen und so konnte es wenig später losgehen.
Eine Gasse führte zwischen dem Hotel und einer Ladenpassage zur Strandpromenade. Es ging leicht bergab. Von da aus führte dann ein Weg zwischen Welldachmauern zum Strand. Wie sie später erfuhren, sollte an der Strandpromenade auch noch eine Ladenzeile mit Boutiquen und Lokalen entstehen.
Am Strand waren viele Menschen. Anita zog ihre Sandalen aus und ging barfuss durch den Sand. Er war heiß und sie war froh als sie am Wasser ankam. Es spülte herrlich angenehm um ihre Füße. Sie nahm die Hand von Markus und so schlenderten sie am Wasser entlang. Leider war die Bucht künstlich angelegt und hörte nach fünfhundert Metern auf. Sie gingen ein Stück zurück und setzten sich dann in den Sand. Beide blickten auf das Meer und keiner wollte in diesem Augenblick etwas sagen.
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