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Sonntag, 3. Februar 2013
klauspfrommer, 21:53h
8. Kapitel
Die Zeit bis zu ihrem Reiseantritt konnte gar nicht schnell genug vergehen. Mit der Vorfreude in Gedanken ging die Arbeit Anita leicht von der Hand. Ihre Kollegen wunderten sich schon etwas wie enthusiastisch die junge Frau an die Arbeit ging. Ihr Chef war allerdings sehr froh darüber. So ging die Woche recht schnell vorüber.
Das Wetter hatte auch wieder auf Sommer gedreht. Nach Feierabend ging Anita oft noch ein Eis essen. Mit ihrem Freund telefonierte sie jeden Abend. Sie machten bereits Pläne was sie auf der Insel alles unternehmen wollten. Teneriffa hatte eine Vielfalt an Möglichkeiten zu bieten. Mit ihrer Kusine Petra telefonierte die Frau auch um sich noch weitere Tipps und Ratschläge einzuholen.
Am Freitag telefonierte sie dann mit Elke. Sie verabredeten sich für das Wochenende. Sie musste ihrer Freundin noch von dem geplanten Urlaub berichten. Die Blonde würde sich mit ihr freuen. Das war schon immer so. Die beiden Frauen waren immer die besten Freundinnen gewesen und jede teilte mit der anderen Freud und Leid. Das glaubte jedenfalls Anita. Für Sonntag war das Treffen bei Elke vereinbart.
Was Anita an diesem Tag von Elke zu hören bekam machte die Freude auf den Trip nach Teneriffa allerdings zunichte. Als sie gemütlich auf dem sonnigen Balkon bei einer Tasse Kaffee saßen erzählte Elke ihr, wie sie Markus in Calw getroffen hatte, ihm gefolgt war und ihn in der Spielhalle vor den Geldspielern sitzen sah.
Anita fiel es wie Schuppen von den Augen. Das war die Erklärung dafür, warum Markus nicht mehr viel Zeit für seine Freundin übrig hatte. Sie würde mit ihm darüber reden müssen. Für Anita war es unverständlich wie erwachsene Menschen in solche Apparate Geld werfen konnten. Billard oder Darts spielen das war für sie in Ordnung. Sie würde aber niemals in eine Spielhalle gehen um an Geldspielern ihr Geld loszuwerden. Dazu verdiente sie es sich zu hart.
"Jetzt habe ich dir die ganze Freude auf die Reise verdorben."
Elke sah die Enttäuschung im Gesicht ihrer Freundin. Das Strahlen in ihren dunkelblauen Augen war verschwunden.
"Du bist nicht schuld daran. Es ist wieder einmal Markus."
"Was wirst du jetzt tun?"
Elke bedauerte es schon etwas gesagt zu haben. Nun war es aber nicht mehr zu ändern. Sie wollte ihre Freundin aber nicht weiter in ihr Unglück rennen lassen.
"Ich werde ein sehr ernstes Gespräch mit Markus führen müssen. Wieder einmal."
Der Nachmittag war schon weit voran geschritten und die Sonne versank langsam hinter den Bergen. Als beide ihre Tassen leer getrunken hatten gingen sie ins Wohnzimmer. Anita trug heute einen luftigen kurzen Rock, der farblich zum roten Top passte. Draußen wurde es nun aber langsam frisch. Elke zog sich schnell etwas über. Sie hatte sich im Bikini gesonnt.
Die beiden Frauen verbrachten gemeinsam noch einen gemütlichen Abend. Sie plauderten beim Essen viel über alte Zeiten. Anekdoten vergangener Tage brachten sie zum Lachen. Anita schob so die neuen Probleme noch etwas von sich.
Am nächsten Abend hatte sie ein langes Gespräch mit Markus. Sie war zu ihm nach Hause gefahren. Die Frau wollte eine Unterredung Auge in Auge mit ihrem Freund.
Zuerst leugnete er überhaupt zu spielen. Er merkte aber, dass Anita immer wütender wurde. Leichte Zornesfalten tauchten in ihrem Gesicht auf.
Dann gestand er gelegentlich zu spielen. Das war seiner Freundin aber auch nicht genug. Sie wollte die ganze Wahrheit erfahren. Damit rückte er schließlich heraus. Er erzählte, dass er fast jeden Tag spielte. Alles hatte damit angefangen, dass er zusammen mit einem Freund in einer Halle in Stuttgart war. Dort hatte er nur so zum Spaß gespielt und einiges Geld gewonnen.
Das war der Anfang für Markus. Erst war es Faszination. Doch inzwischen war es zur Sucht geworden. Es war für ihn ein Zwang zu spielen. Anita warnte ihn sofort damit aufzuhören. Markus wollte auch, konnte aber nicht. Die Spielsucht hatte von ihm Besitz ergriffen. Er hoffte, dass ihn der Urlaub ablenken und ihn wieder davon abbringen würde.
"Alleine schaffe ich das wohl nicht mehr. Ich bin auf deine Hilfe angewiesen. Ich hoffe, du lässt mich nicht im Stich."
Zusammengesunken saß er auf der Couch. Anita hatte sich neben ihn gesetzt. Ein paar Tränen rannen über sein Gesicht. So verletzlich hatte sie ihren Freund noch nie erlebt. Bislang war er immer der Hüne für sie gewesen.
"Das werde ich nicht."
Zur Unterstreichung ihrer Worte küsste sie ihn. Es war eine der wenigen Zärtlichkeiten die sie in der letzten Zeit tauschten. Geschlafen hatte das junge Paar schon längeres nicht mehr miteinander.
'Das wird sich wieder ändern', nahm sich Anita vor.
Fast den ganzen Abend redeten die beiden jungen Leute über das Problem. Während des Gespräches merkte Anita wie sehr Markus abhängig geworden war. Dieses Mal würden sie es aber gemeinsam durchstehen.
Die Zeit bis zu ihrem Reiseantritt konnte gar nicht schnell genug vergehen. Mit der Vorfreude in Gedanken ging die Arbeit Anita leicht von der Hand. Ihre Kollegen wunderten sich schon etwas wie enthusiastisch die junge Frau an die Arbeit ging. Ihr Chef war allerdings sehr froh darüber. So ging die Woche recht schnell vorüber.
Das Wetter hatte auch wieder auf Sommer gedreht. Nach Feierabend ging Anita oft noch ein Eis essen. Mit ihrem Freund telefonierte sie jeden Abend. Sie machten bereits Pläne was sie auf der Insel alles unternehmen wollten. Teneriffa hatte eine Vielfalt an Möglichkeiten zu bieten. Mit ihrer Kusine Petra telefonierte die Frau auch um sich noch weitere Tipps und Ratschläge einzuholen.
Am Freitag telefonierte sie dann mit Elke. Sie verabredeten sich für das Wochenende. Sie musste ihrer Freundin noch von dem geplanten Urlaub berichten. Die Blonde würde sich mit ihr freuen. Das war schon immer so. Die beiden Frauen waren immer die besten Freundinnen gewesen und jede teilte mit der anderen Freud und Leid. Das glaubte jedenfalls Anita. Für Sonntag war das Treffen bei Elke vereinbart.
Was Anita an diesem Tag von Elke zu hören bekam machte die Freude auf den Trip nach Teneriffa allerdings zunichte. Als sie gemütlich auf dem sonnigen Balkon bei einer Tasse Kaffee saßen erzählte Elke ihr, wie sie Markus in Calw getroffen hatte, ihm gefolgt war und ihn in der Spielhalle vor den Geldspielern sitzen sah.
Anita fiel es wie Schuppen von den Augen. Das war die Erklärung dafür, warum Markus nicht mehr viel Zeit für seine Freundin übrig hatte. Sie würde mit ihm darüber reden müssen. Für Anita war es unverständlich wie erwachsene Menschen in solche Apparate Geld werfen konnten. Billard oder Darts spielen das war für sie in Ordnung. Sie würde aber niemals in eine Spielhalle gehen um an Geldspielern ihr Geld loszuwerden. Dazu verdiente sie es sich zu hart.
"Jetzt habe ich dir die ganze Freude auf die Reise verdorben."
Elke sah die Enttäuschung im Gesicht ihrer Freundin. Das Strahlen in ihren dunkelblauen Augen war verschwunden.
"Du bist nicht schuld daran. Es ist wieder einmal Markus."
"Was wirst du jetzt tun?"
Elke bedauerte es schon etwas gesagt zu haben. Nun war es aber nicht mehr zu ändern. Sie wollte ihre Freundin aber nicht weiter in ihr Unglück rennen lassen.
"Ich werde ein sehr ernstes Gespräch mit Markus führen müssen. Wieder einmal."
Der Nachmittag war schon weit voran geschritten und die Sonne versank langsam hinter den Bergen. Als beide ihre Tassen leer getrunken hatten gingen sie ins Wohnzimmer. Anita trug heute einen luftigen kurzen Rock, der farblich zum roten Top passte. Draußen wurde es nun aber langsam frisch. Elke zog sich schnell etwas über. Sie hatte sich im Bikini gesonnt.
Die beiden Frauen verbrachten gemeinsam noch einen gemütlichen Abend. Sie plauderten beim Essen viel über alte Zeiten. Anekdoten vergangener Tage brachten sie zum Lachen. Anita schob so die neuen Probleme noch etwas von sich.
Am nächsten Abend hatte sie ein langes Gespräch mit Markus. Sie war zu ihm nach Hause gefahren. Die Frau wollte eine Unterredung Auge in Auge mit ihrem Freund.
Zuerst leugnete er überhaupt zu spielen. Er merkte aber, dass Anita immer wütender wurde. Leichte Zornesfalten tauchten in ihrem Gesicht auf.
Dann gestand er gelegentlich zu spielen. Das war seiner Freundin aber auch nicht genug. Sie wollte die ganze Wahrheit erfahren. Damit rückte er schließlich heraus. Er erzählte, dass er fast jeden Tag spielte. Alles hatte damit angefangen, dass er zusammen mit einem Freund in einer Halle in Stuttgart war. Dort hatte er nur so zum Spaß gespielt und einiges Geld gewonnen.
Das war der Anfang für Markus. Erst war es Faszination. Doch inzwischen war es zur Sucht geworden. Es war für ihn ein Zwang zu spielen. Anita warnte ihn sofort damit aufzuhören. Markus wollte auch, konnte aber nicht. Die Spielsucht hatte von ihm Besitz ergriffen. Er hoffte, dass ihn der Urlaub ablenken und ihn wieder davon abbringen würde.
"Alleine schaffe ich das wohl nicht mehr. Ich bin auf deine Hilfe angewiesen. Ich hoffe, du lässt mich nicht im Stich."
Zusammengesunken saß er auf der Couch. Anita hatte sich neben ihn gesetzt. Ein paar Tränen rannen über sein Gesicht. So verletzlich hatte sie ihren Freund noch nie erlebt. Bislang war er immer der Hüne für sie gewesen.
"Das werde ich nicht."
Zur Unterstreichung ihrer Worte küsste sie ihn. Es war eine der wenigen Zärtlichkeiten die sie in der letzten Zeit tauschten. Geschlafen hatte das junge Paar schon längeres nicht mehr miteinander.
'Das wird sich wieder ändern', nahm sich Anita vor.
Fast den ganzen Abend redeten die beiden jungen Leute über das Problem. Während des Gespräches merkte Anita wie sehr Markus abhängig geworden war. Dieses Mal würden sie es aber gemeinsam durchstehen.
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